Bald Barmer-ProA?

Wie wird die 2. Basketball-Bundesliga künftig heißen? Nachdem die Liga die Namensrechte am 17. Februar für zweieinhalb Jahre an die Barmer-Krankenkasse vergeben hat, könnte die zweithöchste deutsche Spielklasse künftig auch "Barmer-Ersatzkasse-2. Basketball-Bundesliga-ProA" heißen. Erstaunlich nur, dass Basketball (wie die übrigen großebn Ballspiele) in jeder Statistik zu den verletzungsträchtigsten Sportarten zählt. Aber wenn es der Kasse dient...

Hier die Presseerklärung der Liga im Wortlaut

Berlin/Ulm, 17. Februar 2018 – Die BARMER ist ab sofort neuer „Offizieller Partner der easyCredit BBL“. Für die kommenden zweieinhalb Jahre wird die Krankenkasse, die in Deutschland rund 9,3 Mio. Bürger versichert, die easyCredit BBL als Partner begleiten. Darüber hinaus hat sich die BARMER das Naming Right an der 2. Basketball-Bundesliga gesichert – ein Novum für die 2. Liga.

Die Partnerschaft mit den beiden höchsten deutschen Basketball-Ligen wurde im Rahmen des easyCredit TOP FOUR 2018 bekannt gegeben und beginnt mit dem heutigen Tag. Initiiert und vermittelt wurde die langfristig angelegte Partnerschaft, die eine Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre beinhaltet, vom Sportmarketing-Unternehmen Infront.

Basketball vereint wie keine zweite Mannschaftssportart eine junge Zielgruppe mit hoher Affinität zu Digitalisierung und Lifestyle. Das Engagement der BARMER in die Sportart Basketball beruht auf der Erkenntnis, dass sich immer mehr junge Menschen für diese angesagte Sportart begeistern. Spaß, Spielfreude und Bewegung – egal ob im Spitzensport oder in der Freizeit – sind ein guter Weg, um gesund zu bleiben.

Dr. Stefan Holz, Geschäftsführer der easyCredit BBL, zeigte sich hoch erfreut: „Das Engagement unseres neuen Gesundheitspartners ist ein starkes Bekenntnis zum Basketball, das es in dieser Konstellation noch nicht gegeben hat. Wir werden alles daran setzen, dass die BARMER die bekannteste und sympathischste Krankenkasse in der jungen Zielgruppe sein wird.“

Daniel Müller, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga, bewertete das Naming Right durch die BARMER als „einzigartige Chance“. „Zum ersten Mal in der Geschichte der 2. Basketball-Bundesliga gibt es ein Namenssponsoring.  Die BARMER bekennt sich zu den Fortschritten und Leistungen der 40 Bundesligisten. Ich bin stolz auf die Arbeit der Klubs. Gemeinsam werden wir diese einzigartige Chance nutzen, die 2. Liga im deutschen Basketball weiterhin zu stärken und zu professionalisieren.“

„Wir finden, dass Gesundheit und Sport ein perfektes Team bilden. Deshalb sind wir die erste Krankenkasse, die den deutschen Basketball unterstützt. Gemeinsam mit den Basketball-Bundesligen wollen wir die Themen Bewegung und Gesundheit nachhaltig in die Gesellschaft tragen. Unsere Zusammenarbeit bietet hier hervorragende Chancen, zumal die Sportart Basketball viele Menschen begeistert und immer weiter an Popularität gewinnt“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER, Jürgen Rothmaier.

Marco Sautner, Geschäftsführer von Infront Germany: „Wir freuen uns sehr, dass wir die BARMER mit der easyCredit BBL sowie der 2. Basketball-Bundesliga zusammenbringen konnten. Die beiden Bundesligen sind ideale Plattformen für die BARMER mit einer höchst attraktiven, jungen Zielgruppe – insbesondere durch die Ansprache über digitale Kanäle wird die BARMER diese erreichen können.“

Bestandteil der Vereinbarung mit der easyCredit BBL sind umfangreiche Kommunikations-Maßnahmen, die die BARMER sowohl in den Arenen (darunter Belegung der 24-Sekunden-Uhr) als auch digital (etwa Bespielung der social-Media-Kanäle) erhält. In der 2. Basketball-Bundesliga wird die BARMER in den Namen und in das Logo integriert. So wird die Krankenkasse ab der Saison 2018/2019 zum Beispiel Präsenzen auf den Trikots, dem offiziellen Spielball und den Werbemitteln der Klubs erhalten.